Salon Diplomatique mit dem Prasident der montenegrinischen Akademie für Wissenschaft und Künste, Prof. Dr. Dragan Vukcevic sowie dem ehemaligen Botschafter der Republik Montenegros, Dr. Ranko Vujacic

Der Salon Diplomatique e.V. lud gemeinsam mit dem französischen Honorarkonsul, Folker R. Zöller, sowie dem italienischen Honorarkonsul, Dr. Jürgen Kütemeyer, am 28. November 2018 zum 24. Salon Diplomatique in die Heinrich-Vetter-Stiftung ein. Dort begrüßten der Vorsitzende des Salon Diplomatique e.V., Johann W. Wagner und der Vorsitzende der Stiftung und ehemalige Minister für Minister für Wissenschaft, Forschung und Kunst des Landes Baden-Württemberg, Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Peter Frankenberg den Präsidenten der montenegrinischen Akademie für Wissenschaft und Künste, Dr. Dragan Vukcevic.

Am Nachmittag des 28. Novembers fand der 24. Salon Diplomatique mit dem Präsidenten der montenegrinischen Akademie für Wissenschaft und Künste, Prof. Dr. Dragan K. Vukcevic und dem ehemaligen Botschafter der Republik Montenegro, Dr. Ranko Vujacic in den Räumlichkeiten der Heinrich-Vetter-Stiftung in Ilvesheim statt. In einem exklusiven Kreis gab es hier einen intensiven Austausch zu Themen wie Bildung, die Lage des Arbeitsmarktes in Montenegro und dem Beitritt des Landes zur EU.

Nach einer kurzen Begrüßung durch den Hausherrn Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Peter Frankenberg ermöglichte Herr Prof. Dr. Dragan K. Vukcevic In seinem Vortrag einen Einblick in die aktuelle Lage der Akademie und das Thema Bildung auf der Balkanhalbinsel. Herr Dr. Vujacic ergänzte dies um die Herausforderungen für Politik und Wirtschaft und den aktuellen Stand im Beitrittsprozess Montenegros in die EU.

Auch wenn die Arbeitslosigkeit in den letzten Jahren gesunken ist, so liege sie dennoch bei weit über 15%. „Wir haben sehr viele qualifizierte Studierende in Montenegro. Leider verlassen die Meisten nach ihrem Studium die Heimat, um im Ausland beruflich Fuß zu fassen“, merkt Herr Prof. Dr. Vukcevic an.

„Mir liegt die Zukunft Europas sehr am Herzen. Es ist mir nicht egal, was in den nächsten Jahrzehnten geschieht“, fährt der Präsident der montenegrinischen Akademie fort und gibt Hoffnung.

Die diplomatischen Beziehungen zwischen Deutschland und Montenegro seien in vollem Gange. Gerade was die Künste anbelangt, könne er sich durchaus eine Kooperation mit Deutschland vorstellen. „Ich bin mir sicher, dass wir auf verschiedenen Ebenen zusammenarbeiten können“, weist er am Ende seiner Rede hin.

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