Salon Diplomatique mit S.E. Dr. William Mart Laanemäe, Botschafter der Republik Estlands

Der Salon Diplomatique e.V. lud gemeinsam mit dem französischen Honorarkonsul, Folker R. Zöller, sowie dem italienischen Honorarkonsul, Dr. Jürgen Kütemeyer, zum 22. Salon Diplomatique in den Rosengarten Mannheim ein. Zu diesem Anlass begrüßten der Vorsitzende des Salon Diplomatique e.V., Johann W. Wagner und der erste Bürgermeister der Stadt Mannheim, Christian Specht, den Botschafter der estnischen Republik, S.E. Herr Dr. Mart Laanemäe. Das Zusammentreffen fand mit rund 50 geladenen Gästen aus Politik, Wissenschaft, Kultur und Wirtschaft sowie freundlicher Unterstützung des Dorint Kongresshotels Mannheim im Stamitzsaal des Mannheimer Rosengartens statt.

Als Ehrengast referierte der Botschafter der Republik Estland über die Beziehungen zwischen Deutschland und Estland sowie deren gemeinsamen Herausforderungen. In einer kleinen Runde wurde anschließend über das Zusammenspiel von Politik und Gesellschaft diskutiert.

„Vielleicht können wir den heutigen Tag nutzen um zuzuhören und vielleicht sogar um einige Impulse zu übernehmen“. Mit diesen Worten heißt Johann W. Wagner die geladenen Gäste herzlich Willkommen zum 22. Salon Diplomatique und dankt für das zahlreiche Erscheinen.

„Die Republik Estland lässt sich als eine vergleichsweise junge Nation mit einer reichen Geschichte beschreiben“, entgegnet Johann W. Wagner dem Plenum, bevor er das Wort an den ersten Bürgermeister der Stadt Mannheim, Christian Specht, übergibt.

Bürgermeister Specht ist es eine Ehre den Botschafter der Republik Estland im Stamitzsaal des Mannheimer Rosengartens begrüßen zu dürfen. „Ich freue mich, dass bei dieser Veranstatungsreihe immer so viele interessante Gäste zusammenfinden“, erzählt Christian Specht.

Nach einem kurzen Abriss der wirtschaftlichen und politischen Lage in Estland, erfolgt zusammen mit den Stadträten und dem estnischen Botschafter der Eintrag in das goldene Buch.

Der estnische Botschafter habe selbst 16 Jahre lang in Deutschland gelebt, überwiegend in Stuttgart. Außerdem spricht er fließend Deutsch.

Wie aus seinem Vortrag hervorgeht, befindet sich Estland im Herzen der Ostsee und grenzt an Lettland und Russland. Mit seinen 1,3 Millionen Einwohnern ist es ein überschaubares Land, was vor allen Dingen durch seine weitläufigen Naturlandschaften besticht.

„In einer Welt, in der wir innovativer, schneller und flexibler sein müssen, sind die deutsch-estnischen Beziehungen nicht unbedeutend. Es gibt durchaus eine Parallelität zwischen der Entwicklung in Deutschland und der Entwicklung in Estland“, erklärt Herr Dr. Mart Laanemäe.

Mit einem sehr ausgeprägten IT-Sektor zählen Deutschland und Estland gerade im Bereich der Digitalisierung zu den Vorreitern. So seien auch die Handelsbeziehungen zwischen den beiden Ländern in den vergangenen 10 Jahren deutlich gewachsen.

„Wir sind vielleicht nicht so reich wie Deutschland, aber weltweit an circa 40. Stelle. Ich bin sehr froh, dass Estland mittlerweile fest in der EU integriert ist“, bringt Herr Dr. Mart Laanemäe abschließend auf den Punkt.

Auf seinen eigenen Wunsch hin wurde ihm im Anschluss an die Veranstaltung die Stadt Mannheim gezeigt, von der er zwar vieles gehört aber noch nicht gesehen hatte.

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