Salon Diplomatique mit I.E. Anne-Marie Descôtes, Botschafterin der Republik Frankreich

Mit ihrem Besuch in Mannheim am 18.12.2017 war die Französische Botschafterin Anne-Marie Descôtes der Einladung des Salon Diplomatique e.V. gefolgt. Der Vorsitzende Johann W. Wagner und der französische Honorarkonsul in Mannheim Folker R. Zöller, begrüßten sie im Rosengarten. Mit rund 110 geladenen Gästen aus Politik, Wissenschaft, Kultur und Wirtschaft konnte mit freundlicher Unterstützung des Dorint Kongresshotels Mannheim damit bereits der 14. Salon Diplomatique stattfinden. Marie-Belle Sandis, Mezzosopranistin am Nationaltheater Mannheim und Pianist Philippe Adam untermalten den Mittag musikalisch.

 Mit Frankreich feierte der Salon Diplomatique bereits im März 2016 eine Premiere: Die Auftaktveranstaltung fand mit S. E. Philippe Etienne, Vorgänger von I.E. Anne-Marie Descôtes, statt. Seitdem hat sich der Salon Diplomatique zu einer in der Mannheimer Stadtgesellschaft fest verankerten Veranstaltung etabliert. Mit Frankreichs Botschafterin Descôtes feierte der Salon nun die zweite Premiere: Sie ist die erste Botschafterin, die im Rahmen der Veranstaltung zu Gast war.

 Honorarkonsul Zöller betonte in seiner Rede die „außergewöhnlich engen deutsch-französischen Beziehungen in der Metropolregion Rhein-Neckar“. Man freue sich, mit dem Salon Diplomatique dazu beitragen zu dürfen, die bereits sehr guten Beziehungen zwischen Frankreich und der Metropolregion noch weiter auszubauen.

„Der Salon hat sich als feste Größe im gesellschaftlich-wirtschaftlichen Leben der Stadt Mannheim etabliert und bietet uns eine hervorragende Gelegenheit zum internationalen Austausch an der Schnittstelle von Politik und Wirtschaft.“, so Erster Bürgermeister Christian Specht. „Wir streben an, diese Zusammenarbeit künftig noch weiter zu intensivieren. So wäre es sehr erfreulich, wenn es uns gelänge, eine Start-Up-Konferenz zu initiieren, in deren Rahmen wir französische Start-Ups mit Start-Up-Ideen aus der Metropolregion zusammenführen könnten. Auch hinsichtlich kultureller Projekte wollen wir gemeinsam mit den Reiss-Engelhorn-Museen die Kooperationen mit Kultureinrichtungen unseres Nachbarlands weiter voranbringen.“

Auch Botschafterin Descôtes wies darauf hin, wie wichtig die internationalen Beziehungen zwischen Frankreich und Deutschland sind. Die beiden Länder seien die „Motoren der Europäischen Union.“ Dennoch müssen der Euroskeptizismus und die Politikverdrossenheit als Warnsignal ernst genommen werden. Deshalb sei es eine wichtige Aufgabe beider Regierungen, das wichtigste Instrument für ein gelingendes Europa zu unterstützen – die Jugend. Hier müsse gezielt Mobilität und Mehrsprachigkeit gefördert werden, um auch in Zukunft einen engen Dialog zwischen den beiden Ländern garantieren zu können.

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