Salon Diplomatique mit dem Generalkonsul der Tschechischen Republik in München, Dr. Milan Coupek am 19.04.2017

Wir danken Dr. Karim Azirovic und dem Diplomatic Council für die Unterstützung.

Mannheim, 20.04.2017 – In wohnlicher Kulisse der Palm’s Pacific Lounge Mannheim begrüßten der französische Honorarkonsul Folker Zöller, der Geschäftsführer des Diplomatic Council, Andreas Dripke, m:con Geschäftsführer Johann W. Wagner, sowie Dr. Karim Azirovic den tschechischen Generalkonsul Dr. Milan Čoupek.

„Die Tschechien Republik hat wesentlich mehr zu bieten als nur den Export guter Eishockeyspieler, auch wenn das für Mannheim natürlich einen besonderen Stellenwert hat“ eröffnete David Linse, Fachbereichsleiter für Internationales, Integration und Protokoll der Stadt Mannheim, den achten Salon Diplomatique et Economique.

Der Generalkonsul Dr. Čoupek betonte zum Beginn seiner Rede die „traditionell enge“ Beziehung zwischen Deutschland und der Tschechischen Republik. „Sie war in der modernen Geschichte nie so gut wie jetzt.“

Zudem lobte er die „enger werdenden politischen Kontakte“ und den „intensiveren kulturellen Austausch“ zwischen den Ländern. Auch wirtschaftlich seien die Beziehungen bestens: „Die Bundesrepublik Deutschland ist unser Wirtschaftspartner Nr. 1 und zum tschechischer Schlüsselauslandspartner geworden.“ Speziell Baden-Württemberg spiele hierbei eine sehr wichtige Rolle, so Čoupek. „Mit einem Umsatz von mehr als 13 Mrd. Euro macht der tschechisch-baden-württembergische Handel mehr als 16% des tschechisch-deutschen Außenhandels aus. Das heißt, Baden-Württemberg ist nach Bayern der wichtigste Handelspartner unter den Bundeländern.“

Neben den guten Beziehungen sprach der Generalkonsul auch über die positive Entwicklung seines Landes. „Die jetzige tschechische Regierung implementiert eine Reihe von Maßnahmen zur Stärkung des Wirtschaftswachstums und Arbeitsmarktes. Im Vordergrund stehen die Verbesserung von wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, gezielte Investitionen in eine zentrale Verkehrsinfrastruktur, sowie die Infrastruktur der Informations- und Kommunikationstechnik.“

Zum Ende seiner Rede appellierte der Generalkonsul an die Zuhörer: „Um die aktuelle Krise des Vertrauens in der EU zu überwinden, brauchen wir immer mehr Empathie und Kommunikation.“

„Um diesen Dialog zu fördern und ihm eine Plattform zu bieten ist der Salon Diplomatique et Economique der passende Anlass und muss gerade deshalb auch zukünftig fortgeführt werden.“, schloss m:con-Geschäftsführer Wagner ab.

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