Salon Diplomatique mit S.E. Andreas Hadjichrysanthou, Botschafter der Republik Zyperns 

12.06.2019 – Der Salon Diplomatique e.V. lud gemeinsam mit dem französischen Honorarkonsul, Folker R. Zöller, sowie dem italienischen Honorarkonsul, Dr. Jürgen Kütemeyer, zum 29. Salon Diplomatique in das Dorint Kongresshotel Mannheim ein. Zu diesem Anlass begrüßten Stadtrat und Vertreter der Stadt Mannheim, Bernd Kupfer, sowie Vorsitzender des Salon Diplomatique e.V., Johann W. Wagner den zypriotischen Botschafter S.E. Herrn Andreas Hadjichrysanthou. Das Zusammentreffen fand mit geladenen Gästen aus Politik, Wissenschaft, Kultur und Wirtschaft statt.

Der Salon Diplomatique e.V. begrüßte den zypriotischen Botschafter S.E. Herrn Andreas Hadjichrysanthou im Richard-Wagner-Saal des Dorint Kongresshotels Mannheim und bot in intensiver Atmosphäre eine besondere Gelegenheit zum gegenseitigen Austausch. Gemeinsam wurde über die europäischen Beziehungen zwischen Zypern und den benachbarten Ländern im Mittelmeerraum gesprochen. Im Vorfeld erfolgte mit Stadtrat Bernd Kupfer, der Eintrag in das goldene Buch der Stadt Mannheim.

„Zunächst einmal freue ich mich, unseren Ehrengast, den Botschafter der Republik Zypern, bei uns begrüßen zu dürfen. Der Salon Diplomatique eignet sich als hervorragende Plattform für noch offenere und konzentriertere Diskussionen. Ich hoffe, dass wir den heutigen Tag nutzen können, um noch mehr über die Möglichkeiten zu erfahren, die das Land Zypern zu bieten hat“, verkündet Johann W. Wagner zu Beginn der Veranstaltung.

„Die diplomatischen Beziehungen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Republik Zypern bestehen seit fast 59 Jahren. Diese basieren auf einem Grundverständnis einer tiefen Freundschaft politischer, wirtschaftlicher und auch kultureller Natur. Seit dem 1. Mai 2004 ist Zypern Teil der Europäischen Union und ich hoffe, dass wir auch zukünftig von dieser besonderen Freundschaft beider Länder profitieren werden“, teilt Bernd Kupfer den Gästen mit.

Andreas Hadjichrysanthou wurde am 23. November 1958 in Nicosia, der Hauptstadt Zyperns, geboren. Er schloss sein Studium mit einem Master in Soziologie und europäischen Studien an der Universität Straßburg ab. Danach arbeitete er unter anderem in London und auch New York. Hadjichrysanthou spricht fließend Griechisch, Englisch und Französisch. Seit dem 24. April 2017 ist er Botschafter der Republik Zypern in der Bundesrepublik Deutschland.

„Zypern ist die drittgrößte Insel im östlichen Mittelmeer nach Sardinien und Sizilien. Geographisch gesehen gehört Zypern zu Asien, wird jedoch politisch und kulturell zu Europa gezählt. Die meisten Arbeitsplätze werden im tertiären Sektor, vor allem im Tourismus- und Finanzbereich angeboten. An zweiter Stelle steht die Industrie mit der Landwirtschaft und den Bodenschätzen Zyperns“, erklärt Andreas Hadjichrysanthou sehr eindrucksvoll, während er auf eine Karte Zyperns zeigt.

„Seit 1974 ist der Norden Zyperns türkisch besetzt. Somit ist die Republik zweigeteilt. Der erfolgreiche Abschluss der Bemühungen zur Lösung des Zypern-Problems wäre ein lebendiges Beispiel für den Erfolg der Europäischen Union als wirksames Instrument, um den Menschen Stabilität und Wohlstand in der Welt zu bringen“, teilt Andreas Hadjichrysanthou abschließend mit und bedankt sich recht herzlich für die Einladung. Der erste Grundstein sei gelegt und er freue sich schon auf viele weitere Begegnungen mit der Stadt Mannheim.

„Es wäre sicherlich wünschenswert, wenn sich eine vertiefte Zusammenarbeit zwischen Armenien und der europäischen Union, gerade auch in einer verstärkten Kooperation mit Unternehmen, Institutionen und Kommunen in Deutschland ergeben könnte. Deutschland ist aber nicht nur dazu bereit sich wirtschaftlich in Armenien zu engagieren, sondern gerade auch politisch.“ fügt er noch hinzu.

Nach einem kurzen Abriss der armenischen Geschichte, kam S.E. Ashot Smbatyan auf die jüngsten Entwicklungen der armenisch-europäischen Beziehungen zu sprechen.

Auch er ist der Ansicht, dass die bilateralen Beziehungen von Armenien und der europäischen Union stärker ausgebaut werden müssen.

„Die Beziehungen zur Bundesrepublik Deutschland entwickeln sich stetig. Wir sind stolz auf unser intellektuelles Potential“ teilt er abschließend mit.

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